Als Reaktion auf die Geschäftserfolge im Jahr 2019 erhalten alle Mitarbeiter den von Vorstandschef Herbert Diess und dem Betriebsratsvorsitzenden Bernd Osterloh angekündigten Bonus. Die Auszahlung basiert auf dem in tariflichen Tarifverträgen festgelegten Berechnungszeitraum von zwei Jahren. Ferner wurde eine Einigung über die Verlängerung der seit 2019 geltenden Option zur Umwandlung zusätzlicher Vergütungen aus dem Tarifvertrag in sechs Tage bezahlten Urlaub erzielt. Künftig gilt die Option für Mitarbeiter, die sich um ein Kind unter 12 Jahren kümmern. Früher lag die Obergrenze bei 10 Jahren. Im Jahr 2020 haben sich bereits 9.400 Eltern für den zusatzurlaub entschieden. Die Konversionsoption für Eltern und Pflegende Angehörige wird ebenfalls erweitert. Die Umstellung wird nun in bis zu fünf statt in zwei Jahren möglich sein. Der Vorsitzende der modernen Gewerkschaften, Zoroslav Smolinska, meinte, dass sie mit dem neuen Tarifvertrag gute Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten gewährleisteten, insbesondere in den letzten schweren Zeiten für Volkswagen Slowakei und die Automobilindustrie. Der in Bratislava ansässige Autobauer Volkswagen Slovakia und Modern Trade Unions Volkswagen haben einen neuen Tarifvertrag abgeschlossen, der für die nächsten vier Jahre gelten wird.

Das aktuelle Abkommen läuft im nächsten Monat aus. Sie einigten sich auf eine schrittweise Erhöhung der Tarifgehälter und -leistungen sowie eine fünfjährige Beschäftigungsgarantie und die Verlängerung einer Unterbrechung um fünf weitere Minuten. Alle Vorteile des bisherigen Tarifvertrags bleiben gültig. 14. März 2017Drei Monate intensiver Tarifverhandlungen im Volkswagen Werk Kaluga in Russland haben Ende Februar 2017 zu einem neu ausgehandelten Tarifvertrag geführt. Laufzeit: acht Monate, vom 1. Mai 2020 bis zum 31. Dezember 2020.

Die Gewerkschaften des Volkswagen Konzerns erzielen Vereinbarungen über einen leistungsbezogenen Bonus von rund 5.000 Euro pro Arbeitnehmer. “Unsere Vereinbarung kann eine Inspiration für andere Unternehmen sein”, sagte Smolinska. Der neue Tarifvertrag wurde am 22. Februar, einen Tag vor Ablauf der gesetzlichen Dreimonatsfrist, im Volkswagen Werk unterzeichnet. Die Verhandlungen begannen im November 2016. Während dieses Zeitraums schlug die ITUWA mehr als dreißig Änderungen der Vereinbarung zur Verbesserung der Arbeitnehmerpositionen vor. Der Arbeitgeber zögerte, sie anzunehmen, aber nach Verhandlungen wurde eine Einigung erzielt. Umfang: Der Tarifvertrag der Volkswagen AG gilt für knapp 120.000 Mitarbeiter in den Werken Wolfsburg, Braunschweig, Hannover, Salzgitter, Emden und Kassel sowie der Volkswagen Financial Services AG.