(3) Die Prüfung umfasst auch die wirtschaftliche Verwaltung der eigennfürsischen Gesellschaften der Gemeinden mit Absatz. 1 Anwendung mutatis mutandis. In diesem Zusammenhang ist sie an die Abschlussprüfung anzupassen (Artikel 107). (1) Aus Gründen des gemeinwohlen Wohlergehens können Gemeinden, die nicht zu einem Bezirk gehören, auf eigenen Antrag oder von Amts wegen in einen Bezirk eingegliedert werden, nachdem die Gemeinde mit Zustimmung des Landtags durch eine satzungsmäßige Verordnung der Landesregierung angehört worden ist. Der Bezirk muss im Voraus gehört werden; die Bürger der Gemeinde erhalten die Möglichkeit, ihre Meinung zur Eingemeindung in geheimer Abstimmung zu äußern. (3) Mit Zustimmung des Landtags können Gemeinden mit mehr als 50.000 Einwohnern und entsprechender Bedeutung durch eine satzungsgemäße Verordnung der Landesregierung nach Anhörung des Kreistages für nicht zu einem Bezirk erklärt werden. In diesem Zusammenhang muss die betriebliche Wirksamkeit des Landkreises berücksichtigt werden. Die gesetzliche Verordnung kann finanzielle Verpflichtungen gegenüber dem Bezirk für die Gemeinde, die den Bezirk verlässt, festlegen. Darüber hinaus werden Angelegenheiten im Zusammenhang mit Eigentumsrechten durch eine Vereinbarung zwischen dem Bezirk und der Gemeinde, die den Bezirk verlässt, geregelt. Die operative Wirkung wird diesem Vertrag zum in ihr genannten Zeitpunkt unmittelbar gewährt, frühestens zum Inkrafttreten der gesetzlichen Verordnung.

Kommt es nicht zu einer Einigung, so treten das Verwaltungsgericht und im Falle einer Beschwerde das Oberverwaltungsgericht als Schiedsgerichte an. (4) Die Arbeitsbedingungen, die Entlohnung (Gehälter und Löhne) der Abhängigen und Angestellten müssen angemessen sein. Sie sind angemessen, wenn sie dem Bundestarifvertrag für Angestellte (Bundesangestelltentarifvertrag ) für Angestellte und dem Bundesdachtarif für Arbeiter in kommunalen Verwaltungen und Unternehmen (Bundesmanteltarifvertrag für Arbeiter gemeindlicher Verwaltungen und Betriebe ( BMTG) für Arbeiter und den Ergänzenden Tarifverträgen in den für kommunale Arbeitgeber in Bayern geltenden Fassungen oder Tarifverträgen mit weitgehend gleichem Inhalt entsprechen. (4) Die Erstattung für Tätigkeiten, die Gemeindebürger in einem Ehrenamt aufgrund ihres Amtes oder auf Vorschlag oder auf Veranlassung der Gemeinde in einem Aufsichtsrat, Vorstand oder einer ähnlichen Einrichtung einer privaten oder öffentlichen Gesellschaft ausüben, wird an die Gemeinde gezahlt, sofern sie in einem Kalenderjahr einen Gesamtbetrag von 9.600 D-Mark übersteigen. Dieser Betrag wird für den Vorsitzenden eines Aufsichtsrats oder eines vergleichbaren Organs der in Satz 1 genannten Gesellschaften verdoppelt und für seinen Stellvertreter um 50 % erhöht. Bei der Festsetzung des zu zahlenden Betrags werden die im Zusammenhang mit der Tätigkeit nachweislich entstandenen Aufwendungen von der Erstattung abgezogen. Die Verordnung über die Abgabe von Zahlungen und das Recht auf Sekundärbesetzung von Beamten findet keine Anwendung. (5) Die Entscheidung (Ziffern 2 und 3) und die Vereinbarung (Ziffer 4) werden im Amtsblatt veröffentlicht.

(2) Die Aufgaben, die aus Gründen des öffentlichen Wesens zu erfüllen sind und in Gemeinden, die zu einem Bezirk gehören, zum eigenen Tätigkeitsbereich gehören, werden vom Eigentümer eines Grundstücks auf eigene Kosten im Gebiet, das keiner Gemeinde gehört, erfüllt. Gehören die Grundstücke verschiedenen Eigentümern, so tragen sie gemeinsam Aufgaben und tragen die Kosten im Verhältnis zur Größe ihrer Grundstücke in dem Gebiet, das nicht der Gemeinde gehört; Die für die Forstwirtschaft genutzten Flächen sollen zu zwei Dritteln und zu einem Drittel zu minderwertigen landwirtschaftlichen Flächen (insbesondere raue Weiden, Streuwiesen und Brachflächen) entfallen. Die Eigentümer der Grundstücke können sich mit Zustimmung der Aufsichtsbehörde auf eine andere Verteilung der Aufgaben und der Kosten einigen, wenn dies nicht zu einer Gefahr für die Erfüllung der Aufgaben führt.